Was ist eine Glückskatze?

Katzen mit einem dreifarbigen Fell werden im Volksmund oft als “Glückskatze” bezeichnet. Die Fellfarbkombination ist selten und gilt daher als besonders wertvoll.

Die Glücksbringer mit dem schwarz-weiß-orangenem Fell werden von Züchtern auch “Tricolor” „Schildpatt mit weiß“ oder „Tortoise mit weiß“ und bei Perserkatzen “Calico” genannt. 

Glückskatzen im Volksglauben

Bereits im Mittelalter gab es den Volksglauben, dass eine Glückskatze im Haus das Feuer fern hält. Japanische Segler glaubten zudem daran, dass Glückskatzen mit der seltenen Fellfärbung auf hoher See für eine sichere Reise sorgten. Sie nahmen daher gerne eines der Tiere mit an Bord.

Glückskatzen, aber keine Glückskater

Glückskatzen gelten als besonders freundlich, kontaktfreudig, ausgeglichen und geduldig. Die dreifarbigen Katzen sind meist weiblich, da ein zusätzliches X-Chromosom bei weiblichen Tieren für den Mix aus Schwarz, Weiß und Orange im Fell sorgt. Glückskater hingegen gibt es kaum.

Jeder von uns kennt wohl die oft in Restaurants und Geschäften zu findende “Winkekatze”. Bei diesem japanischen Talisman “Maneki Neko” handelt es sich um eine Calico-Perserkatze. Die erhobene rechte Pfote soll Glück und Reichtum bringen.

Glückskatze: Die typische Winkekatze
Calico als winkende Glückskatze (Bild: Pixabay)

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